http://futurezone.at/digitallife/4963-facebook-fuehrt-automatische-freundeslisten-ein.php
seit neuestem kann man bei facebook auch freundeslisten führen. doch für was braucht man das?
klar ist, dass diese freundeslisten von Google+ und dessen Circles abgekupfert wurde, und somit lässt sich auch rauslesen, dass Facebook einen Konkurrenten in Google+ sieht. Durch diese Listen oder Circles, ermöglicht es einem nur ausgewählte sachen mit bestimmten personen zu teilen. so kann man zb fotos oder beiträge mit seinen arbeitskollegen teilen, der chef sieht aber davon nichts.
doch, wieso braucht man die aufteilung in freundeslisten eigentlich? ist man nicht mit leuten auf facebook befreundet um etwas mit ihnen zu teilen? wieso will man dann wieder etwas geheim halten? bzw. wieso ist man dann mit diesen Personen noch auf befreundet? und ist man wirklich mit ihnen befreundet oder ist sind sie nur eine weitere nummer in einer freundesliste?
Hi Kaddie! :)
ReplyDeleteIch finde es eigentlich sehr praktisch, dass Facebook es nun auch anbietet innerhalb seiner "Freunde" zu unterscheiden. Denn seien wir mal ehrlich, wer hat schon NUR Freunde auf Facebook. Niemand. Die meisten der "Freunde" sind nunmal Bekannte und unter diesen Bekannten weiter unterscheiden zu können, finde ich super.
Ich finde dass man durch diese Listen einen besseren Überblick bekommt, wer was lesen kann bzw. darf.
Ein kleiner Schritt in Richtung Verbesserung der Privatsphäre auf Facebook. :)
Jui ... ein Beitrag bei dem ich Klugscheissen kann ;c)
ReplyDeleteAaaaaalso .. Nicht Google+ hat das von Facebook abgekupfert, sondern diese Freundeslisten gab es bei Facebook schon zu der Zeit als ich meinen Account erstellt habe (Sommer 2009). Gut, sie waren versteckter und "etwas" umständlicher zu bedienen, aber sie waren vorhanden.
Daß sie jetzt - sicher auch durch die Konkurrenz von Google+ - wesentlich einfacher zu bedienen sind, finde ich persönlich schon praktisch.
Wo ich selbst die Listen vorallem nutze, ist bei "meinem Spiel". Ich habe mir eine Liste erstellt, in der alle meine "Nachbarn" drin sind, und wenn ich meine Anfragen poste, dann schränke ich die Sichtbarkeit auch auf diese Personengruppe ein. Somit nerve ich nicht meine ganzen Facebookfreunde mit meinen Spieleanfragen.
Was ich persönlich schade finde, ist, dass man scheinbar bei Facebook nicht mehr die Möglichkeit hat, Nachrichten an eine bestimmte Personengruppe zu schicken. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur blind und finde die Einstellung dafür nicht.
Ein Differenzieren der Sichtbarkeiten kann meiner Meinung nach auch dazu beitragen, daß man sich etwas "interessanter" macht. Denn wer hat schon gerne Freunde die täglich 15 Beiträge oder auch mehr veröffentlichen, die einen im Grunde eigentlich nur nerven?
lg Gabi
Gabi hat Recht - die Listen gibt es schon lange, und ich verwende sie auch um einzuschränken wer welche Beiträge sieht.
ReplyDeleteKlar, hat man die Freunde um was mit ihnen zu teilen. Aber genauso wie du nicht jedem deiner Freunde im "echten Leben" alles erzählst, kannst du dir auch auf Facebook aussuchen mit wem du was teilst.
Was neu ist bei den Listen, ist dass Listen von Facebook automatisch erstellt und befüllt wurden. Da gibt es jetzt zum Beispiel eine Liste mit Leuten im Umkreis von Kapfenberg, Leute meiner Ex-Schule oder Leute aus der selben Firma.
Das ist auf den ersten Blick zwar nützlich, aber gleichzeitig auch ein Sicherheitsrisiko. In dem man "FH Joanneum" zu seiner Ausbildung hinzufügt tritt man automatisch den "FH Joanneum"-Listen seiner Freunde bei und sieht so mitunter Inhalte die nicht für einen bestimmt sind.
Ich unterstütze hier auch die Meinung meiner Vorredner, und finde es nützlich Einteilung treffen zu können.
ReplyDeleteWenn ich von meinem Freundeskreis im "Real-Life" ausgehe, dann habe ich dort auch "sowas" wie Gruppen. Der Grund ist einfach der, dass ich Leute aus verschiedenen "Kontexten" her kenne. Ich habe zum Beispiel meine Leute aus dem Tabletop, Rollenspiel Mileau. Mit denen rede ich in erster Linie über diese Themen (Letzendlich schweißt diese Gemeinsamkeit dann ja zusammen).
Und dann habe ich auch noch Leute aus anderen Interessenskreisen. Denen brauch ich nix von der neuesten Regeländerung oder was auch immer erzählen, weil es sie einfach nicht interessiert. Dafür wird dann halt über etwas anderes geredet!
Daher glaube ich, dass es durchaus sinnvoll ist, eine solche Unterteilungsmöglichkeit auch auf den sozialen Netzen zu haben. Habe ich Themen, die alle meine "Freunde" (bzw. mehrere Gruppen davon) interessieren könnte, so hintert mich wohl nichts daran, übergreifende Gruppen zu machen, wo dann halt mehr Leute drin sind. Dannach kann man seine Mitteilung passend zuordnen. Also ich finde das durchaus sinnvoll.
Und wie bei so vielem im Leben: Es zwingt Dich keiner es so zu machen. Soweit ich das feststellen konnte, sind per default alle Facebook "Freunde" in der Gruppe "Freunde". Wer Ordnung will, muss halt Administrative Arbeit hineinstecken und Gruppen anlegen, und beim Posten entsprechend freigeben. Wichtig ist, dass man es kann!
Zu Markus' Einwand: Diese Listen sind (mittlererweile ?) entsprechend gekennzeichnet (Blitz) und es erscheint ein Info-Popup, indem darauf hingewiesen wird, dass auch der/die Andere etwas im eigenen Profil ändern sollte. Ich denke somit bekommt die Person zumindest mit, dass sich etwas ändert. Da ich mich aber bekanntermaßen im Social Web sehr rar mache, kann ich das aber auch nicht so genau beurteilen. Von der Hand weisen will ich Deine Bedenken aber auch nicht.
Auch ich schließe mich meinen Vorrednern an, die freundelisten gabs schon früher, wenn auch umständlicher. Zu beginn hab ich auch meine freunde eingeteilt, hab aber ab ca 50+ damit aufgehöhrt (bin halt faul^^). Aber ich muss sagen, dass ich auf FB nur "freunde" hab die ich auch kenne.
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