Online vs. Offline Sozialverhalten
Dieser Blog dient zur Erfassung der Arbeit für die Lehrveranstaltung Social Web. Da er erst am 02.11.2011 erstellt wurde, werden alle bisherigen Beiträge der Team-Mitglieder (mit Datum) hierher portiert.
Thursday, December 1, 2011
Beitrag KW 48 - Kaddie
seit neuestem kann man bei facebook auch freundeslisten führen. doch für was braucht man das?
klar ist, dass diese freundeslisten von Google+ und dessen Circles abgekupfert wurde, und somit lässt sich auch rauslesen, dass Facebook einen Konkurrenten in Google+ sieht. Durch diese Listen oder Circles, ermöglicht es einem nur ausgewählte sachen mit bestimmten personen zu teilen. so kann man zb fotos oder beiträge mit seinen arbeitskollegen teilen, der chef sieht aber davon nichts.
doch, wieso braucht man die aufteilung in freundeslisten eigentlich? ist man nicht mit leuten auf facebook befreundet um etwas mit ihnen zu teilen? wieso will man dann wieder etwas geheim halten? bzw. wieso ist man dann mit diesen Personen noch auf befreundet? und ist man wirklich mit ihnen befreundet oder ist sind sie nur eine weitere nummer in einer freundesliste?
Beitrag KW 47 - Kaddie
In diesem Artikel wird darauf hingewiesen, dass Menschen mehr engere freunde haben. so waren es 2008 noch 1,93 Personen, so sind es Ende 2010 bereits 2,16 Personen mit denen enger Offline-Kontakt geführt wird.
Dies ist teils darauf zurück zuführen, dass 2008 noch nicht so viele social-netzwerke existierten, bzw nicht so viele Menschen bei diesen beigetreten waren.
http://www.heise.de/ct/meldung/Die-Facebook-Welt-enger-vernetzt-als-die-reale-Welt-1382686.html
Ähnlich bei diesem Artikel, hier wird aber gesagt, dass sich immer mehr und mehr Menschen kennen. So lag die durchschnittliche Entfernung zwischen zwei Mitgliedern eines Netzwerkes bei 5,28 Kontakten, so ist diese Zahl bereits auf 4,74 gesunken. Dies ist ebenfalls auf das Wachstum von zB Facebook zurück zuführen.
KW48: Die Regeln der Freundschaft
Das ist der Erfahrungsbericht einer Lehrerin, die Facebook benutzt. Sie gehört zu den Leuten, die die Plattform eher als allgemeines Sprachrohr benutzen und weniger als Freundschaftsnetzwerk. Sie informiert ihre Schüler über gewisse Dinge und postet neutrale Inhalte. Ein persönliches Kommunizieren sieht meiner Meinung nach anders aus. Vermutlich würde ihr ein Twitter-Account bzw. ein Blog genauso viel bringen.
KW47: Das Geheimnis der Freundschaft
Artikel: Das Geheimnis der Freundschaft
Ein sehr interessanter Artikel über die soziologische Betrachtungsweise von Freundschaften. Freunde helfen beim Abbau von Ängsten, beschleunigen die Heilung von Wunden und haben generell einen positiven Einfluss auf uns. Sie sind oft wichtiger als die eigene Familie.
Facebook wird auch kurz behandelt und wird als "Mittel für Schüchterne" bezeichnet, um Kontakte zu knüpfen.
KW46: Gibt es wahre Online-Freunde?
Artikel: StudiVZ, WoW & Co: zwischen Sex und Raid-Bekanntschaft. Gibt es wahre Online-Freunde?
Der Author ist hier der selben Meinung wie ich: Freunde sind Personen, die man gut kennt und denen man vertrauen kann. Es hat in den letzten Jahren eine starke Abschwächung des Freundschaftsbegriffs stattgefunden. Jeder Kontakt auf Facebook und co. wird als "Freund" bezeichnet, was ich nicht unterstützen kann. Die meisten davon würde ich wohl eher nicht als Freund bezeichnen, da man sie eigentlich nicht so gut kennt und ihnen wohl auch kaum sein Innerstes offenbaren würde. Ich bin keineswegs der Meinung, dass man online keine Freunde finden kann, jedoch man diese Leute auch erst intensiv kennen (wie in der Realität auch). So etwas entwickelt sich nicht durch ein paar Chats hier und da, sondern braucht Monate wenn nicht Jahre.
Der Author stellt auch für mich richtig fest, dass das empfinden einer Freundschaft subjektiv ist. D.h. manche Leute finden online keine Freunde, da sie komplett anders eingestellt sind.
Die Meinungen zu diesem Thema gehen zum Teil stark auseinander. Im Endeffekt muss aber jeder für sich selbst entscheiden, wen er als Freund bezeichnet und wem er sein Vertrauen schenkt
Zuckerberg über Facebook - KW46
- Die Facebook-Nutzer gehen sehr viel freizügiger mit ihren Daten um. Die melden sich nicht nur mit echtem Namen an, sondern geben auch Telefonnummern preis und verraten, mit wem sie vergangene Nacht abgestürzt sind.
- Manche Menschen werfen Facebook vor, den Begriff der Freundschaft ruiniert zu haben.
Seine Antworten waren darauf:
- Das hat mich auch überrascht. Vor viereinhalb Jahren war es noch üblich, online Fantasienamen zu verwenden. Doch die Leute wollten sich offenbaren, und mehr als ein Viertel von ihnen hinterlegten sogar ungefragt ihre Handynummern. Also entwickelten wir Sicherheitsmaßnahmen. Man kann sein Profil beispielsweise so einrichten, dass sämtliche Freunde auf die letzten Partyfotos Zugriff haben, die Eltern aber nicht.
- Facebook hilft, mit Leuten in Kontakt zu bleiben, die wir auch im echten Leben kennen. Mehr nicht. Wer glaubt, dass jeder Facebook-Kontakt ein Freund ist, der weiß nicht, was Freundschaft bedeutet.
Das ganze Interview kann hier nachgelesen werden: Link
Wer ist ein "wahrer" Freund? - KW45
So kann inzwischen jeder überall und zu jeder Zeit erreicht werden.
Link